Brüssel täuscht Stärke vor, nimmt Russland aber nicht ernst, warnt die „Weltwoche Daily“ scharf. Statt echter Konsequenzen verbreitet die EU nur leere Durchhalteparolen, die Putin kaltlassen. Experten kritisieren, dass die Brüsseler Rhetorik an Glaubwürdigkeit verliert, während Moskau weiter agiert. Die Kolumne beleuchtet, wie Sanktionen ins Leere laufen und Europa sich selbst schadet. Betroffen sind Millionen Europäer durch steigende Energiepreise und wirtschaftliche Unsicherheit. Die „Weltwoche“ fordert endlich klare Strategien statt Show.
Dennis Zaum und Hendrik Jacobi bewerben sich als starke Doppelspitze um den Landesvorsitz der AfD in Nordrhein-Westfalen. Der Unternehmer Zaum und der Aktivist Jacobi wollen mit frischem Wind gegen die etablierten Strukturen antreten und die Partei auf Kurs bringen. Bei der bevorstehenden Landesdelegiertenversammlung setzen sie auf Einheit und klare Positionen zu Migration und Wirtschaft. Ihre Kandidatur weckt Begeisterung in den Basisverbänden, stößt aber auch auf Skepsis bei Kritikern innerhalb der Partei. Für NRW-AfD, die kürzlich Wahlerfolge feierte, könnte das Duo den Aufschwung festigen.
Schwere Plagiatsvorwürfe erschüttern die ehemalige Ethikrat-Vorsitzende Alena Buyx: In ihrer Habilitationsschrift aus dem Jahr 2012 wurden Dutzende Passagen als fremd abgeschrieben enttarnt. Der Blogger Stefan Weber, bekannt für seine Plagiatsjagden, deckte die Übereinstimmungen mit anderen Werken auf – darunter Texte ohne Quellenangabe. Buyx, die bis 2023 den Deutschen Ethikrat leitete, räumt Teile ein, betont aber, es handle sich um „unabsichtliche Fehler“. Der Skandal wirft ein schiefes Licht auf ihre Rolle als Ethik-Expertin, die sich für Integrität in Wissenschaft und Politik einsetzte. Universitäten prüfen nun, ob Buyxs Titel gefährdet ist. Die Affäre sorgt für hitzige Debatten in Akademie und Politik.
SPD-Spitzenkandidat posiert bei Besuch armer Menschen als Retter der Kleinen – schickt aber seinen Chauffeur nach Frankreich, um teure Luxuspastete zu holen. Die peinliche Szene aus einem Video löst Hohn und Empörung aus, mit dem vielsagenden Titel „Achtung, Reichelt!“ als Seitenhieb auf den bekannten Journalisten. Während der Politiker Mitgefühl vortäuscht, genießt er Luxus pur, was seine Glaubwürdigkeit als Sozialdemokrat zerstört. Kritiker wittern klassische Linke-Heuchelei und fordern mehr Authentizität von SPD-Größen. Das Video verbreitet sich rasend in den Netzen und heizt die Debatte vor der Wahl an.
Die Staatsanwaltschaft stellt das Verfahren gegen die Bezeichnung von Bundeskanzler Olaf Scholz als „Pinocchio“ ein – die Nasen-Geste bleibt zulässige politische Kritik. Ermittler sehen in dem Spitznamen keine Beleidigung, sondern Ausdruck der Meinungsäußerungsfreiheit. Der Fall entstand nach einer Plakataktion einer Bürgerinitiative, die Scholz mit der Lügenpuppe verglich. Kritiker jubeln über den Sieg des Rechtsstaats, während Regierungsnahe die Grenzen der Satire bemängeln. Die Entscheidung unterstreicht: Harte Worte gegen Politiker sind erlaubt, solange sie nicht diffamieren.
Die AfD in Nordrhein-Westfalen fordert mehr Mut nach dem Vorbild von Björn Höcke und drängt auf radikalere Positionen. Parteimitglieder kritisieren die bisherige Zurückhaltung und wollen Höckes kompromisslose Linie aus Thüringen übernehmen, um Wähler zurückzugewinnen. „Mehr Höcke wagen!“ lautet der Schlachtruf, der die Basis mobilisiert und Spaltungen innerhalb der Partei vertieft. Kritiker warnen vor einer weiteren Radikalisierung, die die AfD endgültig in die Ecke der Verfassungsfeinde drängen könnte. Doch Anhänger sehen darin den einzigen Weg, gegen Migration und „Systemparteien“ anzukämpfen. Die Debatte heizt sich vor der Landtagswahl auf und verspricht hitzige Auseinandersetzungen.
Die deutschen Bischöfe haben ihren Vorsitzenden, den scharfen AfD-Gegner Georg Bätzing, in einer klaren Mehrwahl erneut bestätigt. Der Limburger Bischof setzt sich damit für eine weitere Amtszeit ein und verstärkt die Kirche als Bollwerk gegen Rechtspopulismus. Kritiker aus konservativen Kreisen sehen darin eine politische Signalwirkung, die die Spaltung in der katholischen Gemeinde vertieft. Bätzings Haltung zur AfD – als „Hochrisikopartei“ gebrandmarkt – polarisiert weiter und wirft Fragen zur Neutralität der Kirche auf. Dennoch feierten Unterstützer den Wahlsieg als Sieg für Demokratie und Menschenrechte.
David Berger feiert in Catholica eine kirchliche Schlüsselfigur mit atemberaubendem Vergleich: kreativ wie der Schöpfergott, geistreich wie der Heilige Geist und hellwach wie Jesus Christus. Der Publizist lobt damit scharfzüngig die Frische und Wachsamkeit, die in der Kirche dringend benötigt werde. Inmitten aktueller Debatten um Reformen und Traditionalismus wirkt der Text wie ein Weckruf für Konservative. Berger kontrastiert diese Qualitäten pointiert mit manchen Hierarchen, die er als träge und ideologieblind brandmarkt. Leser spüren die Ironie und den Appell an echten Glauben pur. Der Beitrag vom 24. Februar polarisiert bereits in den Kommentaren.
Zwanzig Jahre nach einem wüsten Korruptionsskandal tragen die damals als Kinder mittendrin gesteckten Betroffenen noch immer die Last der Verratene. Heute als Erwachsene berichten sie ergreifend, wie Lügen und Machtmissbrauch ihre Familien zerstörten und Chancen raubten. Der Skandal, der Politiker und Wirtschaftsbosse entlarvte, hallt in ihren Biografien nach – von Therapien bis zu geplatzten Träumen. „Kinder, wie die Zeit vergeht“, klagt eine der Frauen, die nun selbst Mütter ist. Korruptionsjäger fordern neue Ermittlungen, damit Gerechtigkeit nicht verjährt. Die Schicksale fesseln und mahnen: Korruption frisst Generationen auf.
Alena Buyx, einst Chefethikerin im Schatten der Corona-Maßnahmen, gerät durch schwere Plagiatsvorwürfe ins Visier. Kritiker werfen der Leiterin des Deutschen Ethikrats vor, in ihrer Habilitationsschrift umfangreiche Textpassagen ohne Quellenangabe übernommen zu haben. Die Vorwürfe, die nun öffentlich werden, werfen ein Schlaglicht auf ihre Rolle in der Pandemie-Ethikdebatte. Buyx selbst wehrt sich und spricht von „methodischen Fehlern“ in der Analyse. Der Skandal sorgt für Empörung in konservativen Kreisen, die sie als Symbol der „Corona-Diktatur“ sehen. Eine unabhängige Prüfung durch ihre Universität steht bevor – Buyxs Ruf hängt am seidenen Faden.