Der Osten macht sich gerade
Der Fall Uwe Steimle löst einen Aufschrei im Osten aus und entfacht die Debatte um die eigene Geschichtserzählung. Ostdeutsche fordern das Recht, ihre Vergangenheit ohne westdeutsche Belehrung zu deuten. Die offenen Wunden der Wiedervereinigung brechen erneut auf. Medienaffären werden zum Symbol für den Widerstand gegen Bevormundung. Thorsten Hinz sieht darin Hymne, Witz und dringenden Appell zugleich. Der Osten beansprucht endlich seine Stimme in der nationalen Erinnerungskultur.
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