Wie sich die Stahlindustrie in ein EU-Korsett zwängt
Die geplante Aufweichung des EU-Emissionshandels bringt die Salzgitter AG in ernsthafte Schwierigkeiten. Das Vorreiterprojekt des Stahlkonzerns zur Transformation beruht nicht auf Marktlogik, sondern auf politischem Druck und massiven Staatsgeldern. Dadurch wird das Unternehmen anfällig für regulatorische Kurswechsel in Brüssel. Die Stahlindustrie sieht sich zunehmend in ein enges EU-Korsett gezwängt, das Wettbewerbsfähigkeit gefährdet. Ohne Subventionen wären solche ambitionierten Vorhaben kaum umsetzbar. Analysten kritisieren die Abhängigkeit von politischen Entscheidungen statt von wirtschaftlichen Realitäten.
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