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Christopher Nolans lang erwartete Verfilmung der „Odyssee“ scheitert schon vor dem Start mit Ansage. Der Regisseur provoziert mit seiner Rollenbesetzung eine hitzige Debatte über „woke“ Hollywood-Trends und liefert damit selbst die Munition für die Kritik. Statt mit frischem Wind durch die antike Mythologie zu segeln, wirkt das Projekt überladen und selbstgefällig. Nolan scheitert dabei weniger an äußeren Umständen als an seinem eigenen Anspruch, alles kontrollieren zu wollen. Die Zuschauer spüren die fehlende Leichtigkeit, die Homers Epos eigentlich braucht. Am Ende bleibt ein Schiffbruch, der vor allem den Regisseur selbst bloßstellt.
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