Ich bin der Herr von Erlangen, dein Spießernachbar
In Erlangen eskaliert die Debatte um angeblich sexistische Lieder auf der traditionsreichen Bergkirchweih. Hinter der Empörung steckt weniger echter Feminismus als der muffige Kontrollwille spießiger Nachbarn, die das Fest zu ihrer privaten Wohlfühlzone erklären. Der selbsternannte Herr von Erlangen entlarvt, wie schnell alte Bierfest-Klassiker unter dem Deckmantel der Political Correctness verschwinden sollen. Statt echter gesellschaftlicher Konflikte geht es um kleinliche Verbote, die den Spaß der Mehrheit einschränken. Die Debatte offenbart vor allem eines: wie schnell kulturelle Bräuche unter Anpassungsdruck geraten, wenn der Nachbar mit dem Finger zeigt.
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