„Pride“- in der brandenburgischen Provinz
In der brandenburgischen Provinz wagen Aktivisten erstmals ein Pride-Fest – und stoßen auf unerwartete Solidarität aus der Dorfgemeinschaft. Anstatt Ablehnung erleben die Organisatoren offene Türen bei lokalen Betrieben und spontane Unterstützung von Nachbarn, die sonst eher zurückhaltend wirken. Bunte Regenbogenflaggen flattern plötzlich an Fachwerkhäusern, während Schulklassen und Rentner gemeinsam an Workshops teilnehmen. Die Veranstaltung zeigt, wie queere Sichtbarkeit auch abseits der Großstädte Alltag werden kann und alte Vorurteile langsam bröckeln. Besonders junge Menschen aus der Region berichten von neuer Zuversicht, endlich nicht mehr verstecken zu müssen. Trotz einiger kritischer Stimmen aus der rechten Ecke bleibt die Stimmung friedlich und überwiegend positiv. Das Event könnte Vorbild für weitere ländliche Pride-Aktionen in Ostdeutschland werden.
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