Poschardt gegen Woke – und doch Gefangener desselben Denkens
Ulf Poschardt kritisiert woke Ideologien scharf, bleibt aber selbst in deren Denkmustern verhaftet. Der Kommentar wirft dem Journalisten vor, mit identitätspolitischen Kategorien zu operieren, statt sie zu überwinden. Poschardt positioniert sich als Verteidiger der Aufklärung, reproduziert jedoch deren Gegenteil. Die Analyse sieht darin ein typisches Dilemma der Gegenwart: Kritik an Woke-Kultur, die selbst woke bleibt. Der Text fordert stattdessen einen radikalen Bruch mit gruppenbezogenen Denkschemata.
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