EU-Parlament verankert Abtreibung ausgerechnet in ihrer „Opferrichtlinie“
Das EU-Parlament hat Abtreibungsrechte überraschend in die Opferrichtlinie verankert, die eigentlich Straftatopfern Schutz bieten soll. Kritiker werfen den Abgeordneten vor, den Opferbegriff zu missbrauchen und eine ideologische Agenda durchzusetzen. Die Entscheidung löst Empörung aus, weil sie Schwangerschaftsabbrüche mit echten Gewaltopfern gleichsetzt. Betroffene Frauenverbände und konservative Politiker warnen vor einer Entwertung echter Opferhilfe. Die Abstimmung fällt in eine Phase, in der Abtreibungsdebatten europaweit polarisieren. Viele sehen darin einen weiteren Schritt zur Normalisierung der Abtreibung auf EU-Ebene.
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